Japan! Japan!

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Der Japanische Chor Berlin. Nobuko Thiele (2.v.l.) aus der Evangelischen Gemeinde Berlin-Friedrichshagen hat uns ein halbes Jahr begleitet. Foto: Apfelbäumchen

Das Japanfest im Kindergarten zählt wohl mit zu den All-Time-Highs in der über 80-jährigen protestantischen Tradition des Hauses. Wir haben den japanischen Berliner Chor unter Leitung von Nobuko Thiele eingeladen und Akiba Krämer, die Pfarrerin der Japanischen Evangelischen Gemeinde in Berlin.

Das Thema wurde für Kinder, Eltern und Pädagoginnen unter Leitung von Nobuko Thiele ein halbes Jahr lang aufbereitet. In Elternabenden haben wir uns zum Beispiel den verkniffelten und wahrhaft spannenden Origami-Techniken hingegeben. Dazu wurden selbstgedrehte Sushi-Spezialitäten gereicht. Krönender Abschluss war eine echte Teezeremonie mit einem Teil der Pädagoginnen und ein japanischer Kochabend bei Nobuko in Friedrichshagen mit dem gesamten Team. Interessant und vor allem aus erster Hand wurden japanische Lebensart und Kultur vermittelt und wir erhielten Einblicke in die Religionen des Landes der aufgehenden Sonne.

Ein von den Eltern entwickeltes Programm griff japanische Traditionen wie Sumo-Ringen, Karate und Kochkunst auf.

Es entstanden zahlreiche Kunstwerke der Kinder, in deren Mittelpunkt oft der rote Kreis – Symbol für die aufgehende Sonne – zu sehen war. Der ist elementarer Bestandteil der Nationalflagge und wird im japanischen Alltag millionenfach aufgegriffen. Wir waren tief beeindruckt vom Land der aufgehenden Sonne und ein halbes gemeinsame Erkundungstour ist eigentlich zu wenig, um einen halbwegs fundierten Einblick in eine fremde Kultur zu bekommen. Dennoch sind wir dankbar und denken schon jetzt über einen zweiten Teil nach …